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Spital Interlaken
Innere Medizin
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Osteoporoseberatung

Dr. med. Eva-Maria Weiss-Guillet
Ärztliche Leitung
Fachärztin FMH Innere Medizin und Intensivmedizin

Die „Volkskrankheit“ Osteoporose (Knochenschwund) ist eine Erkrankung des gesamten menschlichen Skeletts, charakterisiert durch eine Verringerung der Knochenmasse und Verschlechterung der Gewebsstruktur. Der Knochen verliert an Stabilität und Elastizität – das Risiko eines Bruchs steigt erheblich. Weil die Osteoporose lange Zeit ohne Anzeichen fortschreitet, kommt es nicht selten zu Brüchen nach leichten Stürzen oder gar ohne äussere Einflüsse – schon das Anheben einer Tasche kann ausreichen. Typische Bruchstellen sind die Wirbelsäule, die Hüfte, der Oberschenkel oder das Handgelenk. Besonders gefährdet sind Frauen über dem 50. Altersjahr.

Besteht radiologisch der Verdacht auf Osteoporose, sollte eine abklärende Untersuchung in Erwägung gezogen werden. Eine der sichersten Methoden zur Erkennung einer Osteoporose ist die Knochendichtemessung (Osteodensitometrie). Liegen entsprechende Beschwerden oder spezielle Risiken vor (familiäre Belastung, spätes Einsetzen der Regel, frühe Menopause, Entfernung der Eierstöcke unzureichende Calcium- oder Vitamin D-Zufuhr, Langzeitbehandlung mit Cortison, körperliche Inaktivität, Untergewicht), sollte die Knochendichte unbedingt bestimmt werden. Die Spitäler fmi AG bietet in Zusammenarbeit mit dem Inselspital Bern ambulante Knochendichtemessungen an.