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Spitäler fmi AG schliesst das Geschäftsjahr 2021 mit einem positiven Ergebnis ab

Die Pandemie hat die Betriebe der Spitäler fmi AG 2021 erneut vor grosse Herausforderungen gestellt. Der Berner Oberländer Spitalgruppe ist es dennoch gelungen, einen Jahresgewinn von
2.9 Millionen Franken zu realisieren (Konzernrechnung). Die EBITDAR-Marge lag bei 9.3%. Das Unternehmen dankt seinen Mitarbeitenden mit einer Sommerprämie für ihren unermüdlichen Einsatz. Die Generalversammlung nahm gestern Kenntnis vom Jahresergebnis 2021 und wählte zwei neue Mitglieder in den Verwaltungsrat.

Die Corona-Pandemie hat das Geschäftsjahr 2021 der Spitäler fmi AG erneut stark geprägt. Der rasche Aufbau und die Sicherstellung der Impfkapazitäten sowie für die Booster-Impfung, die mit der Zertifikatspflicht explodierende Nachfrage nach Testmöglichkeiten sowie die vielen Covid-Fälle Ende Jahr stellten grosse Herausforderungen für das Unternehmen dar. Im Fokus blieb für die Oberländer Spitalgruppe und ihre Mitarbeitenden dabei immer, der Bevölkerung die bestmögliche Versorgung anbieten zu können. So lancierte das Unternehmen beispielsweise im November eine Impftournee in den Gemeinden seines Einzugsgebiets und bot in Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden niederschwellige Walk-in-Impfungen vor Ort für alle Personen ab 12 Jahren an.

Mehr stationäre Patientinnen und Patienten behandelt als im Vorjahr

Bei der Spitäler fmi AG wurden 2021 mehr Patientinnen und Patienten behandelt als 2020, auch wenn die Anzahl der behandelten Fälle noch unter dem Jahr 2019, also vor Corona, blieb. Die Pandemiesituation ermöglichte 2021 wieder eine stärkere Reisetätigkeit, deshalb gehörten auch Tages- und Urlaubsgäste aus dem In- und Ausland wieder zu den Patientinnen und Patienten der Oberländer Spitalgruppe.

In ihren beiden Akutbetrieben verzeichnete die Spitäler fmi AG für das Jahr 2021 insgesamt 9 495 stationäre (Vorjahr: 9 144) und 56 113 ambulante Fälle (Vorjahr: 57 801). Die Zahl der Geburten stieg im Vergleich zum Vorjahr deutlich. Sie lag per Ende 2021 bei 634 (Vorjahr: 571). Insgesamt verzeichnete die Oberländer Spitalgruppe 41 790 Pflegetage (Vorjahr: 40 755) in ihren Akutspitälern.

Positives Jahresergebnis 2021

2021 resultierte insgesamt gegenüber dem Vorjahr ein leichtes Plus sowohl bei den geplanten Eintritten, bei den Notfalleintritten sowie den ambulanten Fällen mit Bettenbenützung. Das spiegelt sich im Jahresergebnis wider: Nach Abschreibungen, Zinsen und Steuern resultiert für 2021 ein Jahresgewinn von rund 2.9 Millionen Franken (Konzernrechnung). Damit erzielte die Spitäler fmi AG nach dem erstmals negativ ausfallenden Geschäftsergebnis 2020 wieder einen Gewinn. Die EBITDA-Marge lag bei 8.1%, die EBITDAR-Marge bei 9.3%. Insgesamt wurden rund 179 Millionen Franken umgesetzt.

Abschluss Bauarbeiten im Pflegeheim Frutigland und in Wilderswil, Start Neubau Haus E in Unterseen

Trotz der Pandemie und der damit einhergehenden Herausforderungen investierte die Oberländer Spitalgruppe 2021 in die Entwicklung und erreichte wichtige Meilensteine für ihren Fortschritt: In Frutigen konnte der Umbau des Pflegeheims Frutigland abgeschlossen werden. In den letzten drei Jahren hat die Spitäler fmi AG hier rund 3.5 Millionen Franken investiert.

Ende November konnten die Mitarbeitenden des Rettungsdienstes Interlaken ihren neuen Hauptstandort in Wilderswil beziehen. Dank der besseren Verkehrsanbindung und der neuen Infrastruktur können die Rettungssanitäterinnen und -sanitäter nun der Bevölkerung im Versorgungsgebiet noch schneller helfen.

In Unterseen konnten 2021 endlich die Bauarbeiten zum Neubau des Hauses E beginnen: Nach vier Jahren wurde die Einsprache zurückgezogen. Im März erfolgte der Baustart, in der ersten Phase wurden die Grossküche und der Restaurationsbereich rückgebaut und saniert. Die neue Küche und das neue Restaurant konnten Mitte November eröffnet werden. Ende Jahr begann der Aufbau der Modulbauten für die nächste Bauphase. Es werden vier weitere Bauetappen folgen, die bis 2025 andauern werden.

Sommerprämie als Dank

Zusätzliche Tätigkeiten und Belastungen wegen der Pandemie, mehr stationäre Fälle, Bauarbeiten im laufenden Betrieb – die fmi-Mitarbeitenden haben 2021 unter schwierigen Bedingungen Grossartiges geleistet. Die Spitäler fmi AG dankt deshalb ihren Mitarbeitenden mit einer Sommerprämie von bis zu 500 Franken. Die Höhe der Prämie wird individuell gemäss Beschäftigungsgrad errechnet und in Form eines vielfältig einsetzbaren Geschenkgutscheins Ende Juni ausbezahlt. Damit investiert die Oberländer Spitalgruppe einen Teil des guten Jahresergebnisses in ihre Mitarbeitenden und erfüllt die mit den Sozialpartnern anlässlich der Lohnverhandlungen getroffenen Absprachen.

Zwei neue Mitglieder des Verwaltungsrats

Infolge Amtszeitbeschränkung scheiden nach zehn Jahren engagierter Mitarbeit Dr. med. Martin Kistler (Leissigen) und Carl Schiesser (Meiringen) zur diesjährigen Generalversammlung aus dem Verwaltungsrat aus. Die Nachfolge von Dr. med. Martin Kistler als Vertreter der regionalen Hausärzteschaft tritt Dr. med. Corinne Sydler-Bertschi aus Uttigen an. Wer seine Nachfolge als Vize-Präsident antreten wird, wird an der nächsten Verwaltungsratssitzung bestimmt. Corinne Sydler-Bertschi ist heute als Hausärztin im Ärztezentrum Interlaken AG tätig. Sie wuchs in Wichtrach auf und hat ihr Medizinstudium und das Staatsexamen an der Universität Bern absolviert. Während ihrer bisherigen beruflichen Laufbahn war sie in verschiedenen Praxen und Spitälern im Kanton Bern tätig, davon zwei Jahre im Spital Interlaken. Sie bringt langjährige Erfahrung in der fachlichen und personellen Führung und als Lehrpraktikerin mit und ist aufgrund verschiedener Vorstandstätigkeiten in der Standes- und Gesundheitspolitik gut vernetzt.

Als Nachfolger von Carl Schiesser wurde Roland Donzé aus Unterseen gewählt. Roland Donzé ist stellvertretender Bankleiter der Bank EKI in Interlaken. Er ist gelernter Kaufmann und hat sich als eidg. dipl. Bankfachexperte, Finanzplaner mit eidgenössischem Fachausweis sowie einem Master of Business Administration (MBA) Rochester-Bern weitergebildet. Nebst dem Finanzwissen bringt er eine breite Erfahrung in Management und Personalwesen mit, zudem war er lange Jahre als Verwaltungsratspräsident der Kurheim Mon Bijou AG im Gesundheitswesen tätig.  

Die bisherigen Mitglieder des Verwaltungsrats, Prof. Dr. Robert Zaugg (Präsident, Interlaken), Dr. iur. Ursula Widmer (Bern), Karin Ritschard-Ugi (Toffen) und Dr. med. Daniel Müller (Zollikon ZH) wurden für eine weitere Amtsdauer von einem Jahr wiedergewählt. Für ein weiteres Jahr bestätigt wurde zudem die Revisionsstelle PricewaterhouseCoopers. Regierungsrat und Gesundheitsdirektor Pierre Alain Schnegg, der an der GV persönlich anwesend  war, dankte den Mitarbeitenden und den fmi-Führungsgremien für die erfolgreiche Bewältigung des Krisenjahrs und die gute Zusammenarbeit.

Den Geschäftsbericht 2021 der Spitäler fmi AG finden Sie hier

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