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Gesundheitszentrum Meiringen erhält topmodernes Röntgengerät

Anfang Dezember hat die Spitäler fmi AG im Gesundheitszentrum Meiringen ein neues Röntgengerät mit erweiterten Funktionen in Betrieb genommen. Die Finanzierung wurde durch diverse externe Partner aus der Region unterstützt. Betrieben wird das neue Gerät durch die Radiologie der Spitäler fmi AG und durch das Team des Ärztezentrums Oberhasli.

Das bisherige Röntgengerät im Gesundheitszentrum Meiringen musste altershalber ersetzt werden. Um den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten im Oberhasli gerecht zu werden, beschloss die Spitäler fmi AG,  in ein neues Gerät mit erweiterten Funktionen zu investieren. Für den neuen Chefarzt des Instituts für Radiologie der Spitäler fmi AG, Dr. med. Tobias Hertle, ist die Förderung einer dienstleistungsorientierten, leistungsfähigen und qualitativ hochwertigen Radiologie im ganzen Versorgungsgebiet zentral.

Regionale Unterstützung
Insgesamt rund 210‘000 Franken hat die Spitäler fmi AG in die Anschaffung der neuen Röntgenanlage sowie die nötigen baulichen Anpassungen investiert. Davon muss die Oberländer Spitalgruppe jedoch nicht den ganzen Betrag übernehmen. Denn das Vorhaben stiess bei etlichen regionalen Partnern auf grosszügige Unterstützung. Mit finanziellen Beiträgen beteilligten sich die Thomas Blatter Stiftung, die Gemeinden des Haslitals, die Kraftwerke Oberhasli, die Privatklinik Meiringen und die Bank Brienz Oberhasli am Projekt der fmi AG. 

Neue Funktionen
Der Vorteil des neuen Röntgengerätes besteht vor allem im erweiterten Untersuchungsspektrum, insbesondere in Bezug auf die Diagnostik von orthopädischen Patienten. So können beispielswiese Ganzbeinaufnahmen beim stehenden Patienten hergestellt werden, die neben dem Gelenkverschleiss auch eine Beurteilung der Beinachse ermöglichen. Ein weiterer Vorteil des neuen Geräts ist die Dosisreduktionen im Vergleich zur alten Anlage. 

Ergonomie am Arbeitsplatz
Nicht nur für die Patientinnen und Patienten bietet das neue Röntgengerät Vorteile. «Aufgrund der modernen, motorunterstützten Installation ist nun ein besonders personalfreundlicher Arbeitsplatz entstanden», betont Dr. med. Tobias Hertle. Für die Mitarbeitenden der Radiologie wird dadurch die körperliche Belastung bei der Verrichtung ihrer Tätigkeiten reduziert und ein ergonomischeres Arbeiten ist möglich. 

Gesundheitszentrum Meiringen (GZM)
2007 ging im ehemaligen Bezirksspital das Gesundheitszentrum Meiringen (GZM) in Betrieb. Mit dem GZM bietet die Spitäler fmi AG in Zusammenarbeit mit der Ärzteschaft Oberhasli der regionalen Bevölkerung sowie den Feriengästen eine gute medizinische Erstversorgung. Die Spitäler fmi AG bietet vor Ort einen 24-Stunden-Rettungsdienst, die Radiologie (Röntgen), periodische Spezialsprechstunden (Orthopädie) sowie alle zwei Wochen eine Ernährungsberatung an.