Medizinvortrag «Darmkrebs ist häufig – muss aber nicht sein»

Darmkrebs ist häufig – muss aber nicht sein

Dickdarmkrebs ist die zweithäufigste Krebstodesursache in der Schweiz. Jedes Jahr wird bei rund 4300 Personen Darmkrebs diagnostiziert und rund 1700 Menschen sterben jährlich daran.

Darmkrebs ist ein bösartiger Tumor des Dickdarms. Etwa 5-6% der Bevölkerung erkrankt im Verlauf des Lebens an Darmkrebs, wobei das Risiko mit dem Alter steigt. Darmkrebs entsteht meistens sehr langsam aus anfangs harmlosen Polypen im Dickdarm. Polypen sind gutartige Tumorvorstufen, können aber im Verlauf von Jahren zu Krebs werden. Wird der Darmkrebs in einem Frühstadium entdeckt, ist er häufig gut behandelbar. Eine frühe Erkennung von Darmkrebs kann deshalb Leben retten. Werden anlässlich der Vorsorgeuntersuchung Polypen entdeckt und gleich entfernt, kann das Auftreten von Darmkrebs wesentlich vermindert werden. Deshalb wird die Darmkrebsvorsorge ab 50 Jahren empfohlen, bei speziellen Risikokonstellationen sogar früher. 

Welche Risikofaktoren gibt es? Gibt es typische Beschwerden? Wie kann dem Darmkrebs vorgebeugt werden? Wie sehen die Behandlungsmöglichkeiten aus?

Im Referat vom Mittwoch, 26. Juni 2019 geben die Dres. med. Matthias Regli, Oliver Kummer und Claudia Münger-Beyeler, Fachärzte FMH für Gastroenterologie und Innere Medizin und Konsiliarärzte im Spital Interlaken, Auskunft zum Darmkrebs und den entsprechenden Vorsorgeuntersuchungen.

Der öffentliche Medizinvortrag findet um 19.00 Uhr im Spital Interlaken in Unterseen, Haus T, Arena statt. Im Anschluss stehen die Referenten für weitere Auskünfte zur Verfügung.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Türöffnung ab 18.30 Uhr.