Pflegepersonal erhält Rosen zum Tag der Pflege

Die Spitäler fmi AG bedankt sich zum heutigen Tag der Pflege mit Rosen beim Pflegepersonal

Am 12. Mai 2020, feiern Millionen Pflegefachpersonen auf der ganzen Welt den internationalen Tag der Pflege. Die Spitäler fmi AG bedankt sich heute bei ihren Mitarbeitenden in Pflegeberufen mit einer Rose für ihren unermüdlichen Einsatz, das Engagement und die wichtige Arbeit während 365 Tage im Jahr und 24 Stunden am Tag.

Heute sind die Gänge aller Betriebe der Spitäler fmi AG farbig geschmückt und es duftet blumig frisch. Anlässlich des Tags der Pflege schenkt die Spitäler fmi AG allen Mitarbeitenden und Auszubildenden mit einer Funktion oder einem Abschluss in der Pflege eine Rose. Insgesamt 13 Vasen mit knapp 500 Rosen stehen in den Spitälern Interlaken und Frutigen, dem Seniorenpark Weissenau und dem Pflegeheim Frutigland bereit. Nach der Arbeit dürfen die Mitarbeitenden aus der Pflege ihre persönliche Rose mit nach Hause nehmen. «Die Rose ist ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber unseren Pflegefachpersonen. Für ihre tägliche Arbeit zum Wohl der Patientinnen und Patienten sind wir unendlich dankbar», betont Flavia Lüthi-Ferrari, Pflegedirektorin der Spitäler fmi AG.

Anerkennung nicht nur in der Krise
In diesem Jahr ist es der Spitäler fmi AG ein besonderes Anliegen, den Tag der Pflege zu feiern. Gerade die letzten Monate waren sehr intensiv. Rund 100 Jahre nach der letzten grossen Pandemie wurde die Schweiz mit dem Coronavirus konfrontiert. Ein Härtetest für das gesamte Gesundheitswesen und insbesondere die Pflegefachpersonen, welche die meiste Zeit direkt am Patienten verbringen. Mit Professionalität und viel Engagement hatten sich die Pflegefachpersonen der Spitäler fmi AG in enger Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen auf das Schlimmste vorbereitet. Glücklicherweise ist der prophezeite Ansturm an COVID-Patienten im Berner Oberland bisher nicht eingetroffen. «Die Anerkennung der Bevölkerung für diesen Einsatz haben wir sehr geschätzt», sagt Flavia Lüthi-Ferrari. «Die Pflege möchte aber nicht nur in Krisensituationen wahrgenommen werden. Diesen Tag und dieses Jahr wollen wir nutzen, um jetzt und auch in Zukunft unser Potential intra- und interprofessionell besser auszuschöpfen und Kompetenzen zielgerichteter einzusetzen.»

Ein Jahr im Zeichen der Pflege
Im Jahr 2020 wird nämlich nicht nur der Tag der Pflege gefeiert, sondern das ganze Jahr der Pflegefachpersonen und Hebammen. Der Tag der Pflege geht zurück auf den Geburtstag von Florence Nightingale, die als Begründerin der modernen Krankenpflege gilt. Dieses Jahr wäre ihr 200. Geburtstag gewesen, weshalb die World Health Organization (WHO) das Jahr 2020 zum «Internationalen Jahr der Pflegefachpersonen und Hebammen» erklärt hat. In dem Jahr will die WHO den Beitrag der Pflegefachpersonen und Hebammen zur Verbesserung der Gesundheit weltweit ins Rampenlicht rücken, ihre herausfordernden Arbeitsbedingungen anerkennen und verbessern, und sich dafür einsetzen, dass mehr Mittel in die professionelle Pflege und das Hebammenwesen investiert werden.

Der Pflegeberuf hat Zukunft
Handlungsbedarf besteht auch in der Schweiz, wo ein zunehmender Fachkräftemangel prognostiziert wird und die Pflege sich im Wandel befindet. Viele Pflegefachpersonen haben sich in den letzten Jahren zu Spezialistinnen und Spezialisten weitergebildet. Heute sind in allen Versorgungsbereichen Expertinnen und Experten anzutreffen. Die Politik ist gefordert, Massnahmen zu ergreifen, damit eine professionelle Versorgung aller Patientinnen und Patienten auch in Zukunft gewährleistet ist. «Nun gilt es, diesen top ausgebildeten Fachpersonen mehr Verantwortung zu übertragen, einen bedeutenderen Handlungsspielraum einzuräumen und damit die beruflichen Perspektiven des Pflegeberufs zu sichern», hält Flavia Lüthi-Ferrari fest. «Die Pflege ist bereit – sind es die Anderen auch?»