Bautätigkeiten

Das Spital Interlaken mit Gebäudeteilen von 1905 - 1974 wird seit 2012 einer umfassenden Erweiterung und Erneuerung unterzogen. Der erweiterte Operationstrakt wurde im Herbst 2014 vollständig in Betrieb genommen. Ebenfalls bezogen ist das Gebäude K (Erhöhung um ein Stockwerk, neue energetische Gebäudehülle, Brand- und Erdbebenschutz). Das Gebäude beherbergt seit Anfang 2016 sämtliche (Betten-)Stationen. Die Geburtshilfe/Gynäkologie und die Privatstation zogen ins neue Stockwerk ein.

Abgeschlossen sind auch die Arbeiten am Haus T, das um ein Stockwerk erhöht und energetisch komplett saniert wurde. Neben gebäudetechnischen Anlagen und Werkstatträumen des technischen Dienstes sind auf den beiden oberen Stockwerken des Gebäudes die gesamte Spitaladministration, die Pflegeleitung, die Informatik und die Seelsorge untergebracht.

Derzeit umgebaut und vergrössert wird das aus allen Nähten platzende Alpine Notfallzentrum mit integrierter Tagesklinik. In einem ersten Schritt wurde der aus dem Jahr 1955 stammende östlichste Spitalanbau samt den darunterliegenden Seminarräumen abgebrochen. Auf dem frei werdenden Areal entsteht das neue Notfallzentrum mit direkter Anbindung an den OP-Trakt. Mit 13 Untersuchungs- und Behandlungsräumen wird es über rund doppelt soviele Räume verfügen als bisher. Die Tagesklinik wird 17 Liegeplätze aufweisen. Neu wird die Zufahrt zum Notfall ostseitig über den Spitalweg zu einem gedeckten Wendeplatz erfolgen. Dafür wurde die bestehende Strasse verbreitert. Die mit dem Helikopter ankommenden Patienten können ab Inbetriebnahme des neuen Notfalls im Frühjahr 2017 vom Landeplatz auf dem Dach des OP-Trakts über eine Rampe und mit einem Lift direkt in den Notfall gebracht werden. Bis zur Inbetriebnahme verbleibt die neutige Notfallabteilung an ihrem bisherigen Standort.

Umgestaltet wurden auch die Parkplatzanlagen. Durch den Raumgewinn konnten für Patienten und Besucher 40 zusätzliche Parkfelder gewonnen werden. Die Anzahl freier Plätze auf den beiden Parkfeldern südlich und nördlich der Weissenaustrasse wird auf einer elektronischen Anzeigetafel signalisiert und die Ein- und Ausfahrt durch eine komfortable Barrierenanlage mit Ticketautomat geregelt.

Als letzte Bauetappe wird das Haus E, der älteste Gebäudekomplex auf dem Spitalcampus, samt Haupteingang etappenweise rückgebaut und durch einen Neubau ersetzt. Der Architekturwettbewerb wurde 2015 abgeschlossen, die Detailplanung ist im Gang.

Wir danken für Ihr Verständnis
Bis zum Abschluss sämtlicher Bauvorhaben am Spital Interlaken wird es trotz planmässigem Kurs noch eine Weile dauern. Wir bitten Sie daher um Verständnis bei zeitweiligen Beeinträchtigungen, die Bauarbeiten leider unweigerlich mit sich bringen.

Beteiligte Planungsteams und Unternehmen

 

 

 

 
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