Untersuchungsmethoden ohne Röntgenstrahlen

Ultraschall (Sonografie)

Beim Ultraschall werden für Menschen nicht hörbare Ultraschallwellen und dessen Reflexionsverhalten für die Diagnostik verwendet. Alle Organregionen des Bauches können weitgehend abgeklärt und sämtliche Körperweichteile sehr gut beurteilt werden. Ultraschall kommt auch bei der Gelenkdiagnostik zum Einsatz oder bei der Punktion bestimmter Organregionen oder bei Abszessen. Die verdächtige oder erkrankte Region kann gezielt angesteuert und punktiert werden.
Eine Erweiterung des Ultraschalls ist die Doppler- bzw. Duplexuntersuchung, bei der die Richtung und die Geschwindigkeit des fliessenden Blutes farbig dargestellt werden kann. Diese Untersuchung dient insbesondere zur Aufspürung von Thrombosen in den Beinen und Armen oder von Gefässverengungen in den Arterien des Halses, des Bauches, der Arme oder Beine.


Magnetresonanztomografie (MRI)

Die Magnetresonanztomografie (MRT oder MRI), auch Kernspintomografie genannt, arbeitet ohne klassische Röntgenstrahlung und setzt den Menschen daher keiner Strahlenbelastung aus. Mit Hilfe eines starken Magnetfeldes und zusätzlichen Hochfrequenzschaltungen können Bilder von sehr hoher Qualität errechnet werden.
Weichteile können besonders detailreich abgebildet werden. Speziell hilfreich ist dies um Muskeln, Gelenke Rücken, Bandscheiben und das Hirn mit dem zentralen Nervensystem darzustellen. Selbst das schlagende Herz kann gut untersucht werden. Durch die hohe Empfindlichkeit der Magnetresonanztomografie sind Veränderungen im Gehirn wesentlich früher und genauer sichtbar. Kleinste Entzündungsherde oder Schlaganfälle können bereits im allerfrühesten Stadium diagnostiziert werden.
Die Patientin oder der Patient wird für die Untersuchung in einen kurzen Tunnel geschoben und "gescannt". Aufgrund der Komplexität der Bilderstellung dauert die Untersuchung eher lange (30 – 60 min.) Für eine qualifizierte Diagnostik ist es zwingend, dass sich die Patient/en/Innen während der Untersuchung vollkommen ruhig verhalten, da sonst die Aufnahmen verwackeln und nicht einwandfrei gelesen werden können.
Neben dem bewähren Kernspintomografen mit der Magnetfeldstärke von 1.5 Tesla verfügen wir auch über ein sehr modernes MRI mit einer Magnetfeldstärke von 3-Tesla. Mit diesem Gerät hat die Bildgebung eine neue Dimension erreicht. Für die Patient/en/Innen führt besonders der grössere Tunneldurchmesser von 70 cm zu einem angenehmeren Untersuchungsablauf. Neben anderen Vorzügen konnte auch das Untersuchungsspektrum an diesem Gerät erweitert werden, es wird nun zum Beispiel die MRT-Mammografie als ergänzende Untersuchung zur konventionellen Mammografie angeboten.

 
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