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Spitäler fmi AG
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Mittwoch, 28. Juni 2017

Projekte

Als lernende Institution überprüfen wir permanent unser Tun und Handeln, unsere strategische Position und unsere Grundsätze – gerade auch im Hinblick auf die sich verändernden gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen.
Wir wollen weiterhin Garant sein für qualitativ hochstehende Pflegeleistungen und eine hohe Dienstleistungsqualität.

Aktuelle Projekte im Bereich Pflege der Spitäler fmi AG

Der richtige Mix bringts – Analyse Skill- und Grademix

Das Gesundheitswesen, die demographische Entwicklung und der medizinische Fortschritt entwickeln sich permanent weiter. Um diesen Herausforderungen heute und in Zukunft zu begegnen, ist es uns wichtig, auf diese Veränderungen vorbereitet zu sein.

Am Spital Interlaken:
Mit der Verschiebung der Supportleistungen in die Hotellerie wurde die Berufsgruppe der Pflege von einem bedeutenden Arbeitsfeld entlastet und die Servicequalität zum Thema gemacht. Im Jahr 2014 wurde am Standort Interlaken sukzessive die neue Berufsgruppe der Gastgeberinnen auf allen Pflegestationen eingeführt. Schulungen zum Thema «Patient als Kunde» wurden bereichsübergreifend durchgeführt. Die Patienten und deren Umfeld reagieren interessiert auf die neue Dienstleistung mit den Gastgeberinnen und melden dies auch positiv zurück. Die Pflegestationen konnten zudem durch das Auslagern von anderen Aufgabenpaketen oder das Einführend von neuen Tools noch zusätzliche Entlastung erhalten (das Auslagern der Bewirtschaftung des Zentrallagers und das Einführen des elektronischen Medikamentenschrankes waren wichtige Meilensteine).

Am Spital Frutigen:
Die Analyse der Pflegestationen ist für das Frühjahr 2017 vorgesehen. Wir sind gespannt, welche Veränderungsschritte wir da einleiten werden.

Für weitere Informationen wenden Sie sich an

Flavia Lüthi-Ferrari, Leitung Pflege und Projektleitung Skill- und Grademix
flavia.luethi(at)spitalfmi.ch

Ohne Nachwuchs keine Pflege – Bildung auf den Pflegestationen

«Wir sind überzeugt, dass die Ausbildung, die wir heute unseren Lernenden und Studierenden bieten, die Pflegequalität von morgen prägt».

Nach diesem Motto wurde von 2013 bis 2014 das Projekt «Optimierung der Berufsbildung auf den Pflegestationen» durchgeführt. Um die Ausbildungsqualität zu steigern und die Situation für die Berufsbildnerinnen zu optimieren, wurde ein Reorganisations-Projekt wie folgt gestartet:

Für den Bereich von zwei Stationen wurde eine hauptamtliche Berufsbildnerin eingesetzt, welche von Montag bis Freitag der Praxis und den Studierenden/Lernenden mit Rat und Tat zur Seite steht. Zur Unterstützung sind zudem auf beiden Stationen HF und FaGe Praxisausbildnerinnen im Einsatz.
Die Leiterin Bildung ist übergeordnet für den Bildungserfolg verantwortlich und sorgt für das nötige Teaching und Coaching der pädagogisch tätigen Personen auf den Stationen.

Mit dem Projekt konnte die Ausbildungsqualität verbessert und vereinheitlicht werden. Das Modell hat sich bewährt und wird seither sukzessive auf weitere Stationen multipliziert. Bis Ende 2016 werden auf allen Pflegestationen an den Standorten Frutigen und Interlaken hauptamtliche Bildungsbeauftragte für die Ausbildung der Lernenden und Studierenden zuständig sein. Die Bildungsbeauftragten arbeiten punktuell in der Pflegepraxis mit, haben jedoch als erste Priorität den Bildungsauftrag zu erfüllen. Dies ermöglicht mehr Kontinuität in der Lernbegleitung und somit mehr Qualität und Zufriedenheit auf allen Seiten.
 
Die interessante und anspruchsvolle Aufgabe der Bildungsbeauftragten hat sich als attraktiver Karriereschritt für Berufsbildnerinnen etabliert.

Ihr Kontakt: Rita Svoboda, Leiterin Bildung fmi, rita.svoboda(at)spitalfmi.ch

Unser Bildungsverständnis

Pluswerte

  • Kompetenz
    Wir verfügen über ein fundiertes und aktuelles Fachwissen. Die internen Standards sind uns vertraut und wir wissen, wo wir uns die nötigen Informationen holen können. Wir sind offen für Neues und bilden uns stetig weiter. Wir leben unsere Rolle verantwortungsbewusst und professionell. Lernprozesse begleiten wir individuell und möglichst objektiv. Für Lernende und Studierende sind wir Vorbilder indem wir uns echt und authentisch zeigen.
    Wir erkennen und nutzen die Ressourcen der Auszubildenden und fördern ihre berufliche und persönliche Weiterentwicklung. Dabei berücksichtigen wir die geforderten Ausbildungsziele.
  • Zuverlässigkeit
    Abmachungen, Richtlinien und Termine halten wir konsequent ein. Studierende und Lernende nehmen uns als zuverlässige Partner wahr. Wir schaffen Lernarrangements, die Lernen möglich machen und geben Rückmeldung zu ihrem Lernprozess und ihren Arbeitsergebnissen.
  • Offenheit
    Wir sind offen für die Verschiedenartigkeit und die individuellen Bedürfnisse der Lernenden und Studierenden. Die Vielfalt, die wir im Austausch mit den Lernenden und Studierenden erleben, nutzen wir als Ressourcen. Wir pflegen einen wertfreien, respektvollen und ehrlichen Umgang. Wir legen Wert auf eine transparente, wertschätzende und konstruktive  Kommunikation. Wir halten Feedback-Regeln ein und geben Rückmeldungen zeitnah. Für neue Lernmethoden sind wir offen. Im Alltag reagieren wir flexibel und nutzen ungeplante Lernsituationen.
  • Vertrauen
    Wir nehmen uns Zeit für den Beziehungsaufbau und nehmen Lernende und Studierende ernst. Wir setzen uns ein für Rahmenbedingungen, die ein vertrauens- und lernförderndes Klima ermöglichen. Wir werden als vertrauenswürdige und ehrliche Partner wahrgenommen.
  • Wertschätzung
    Wir begegnen den Lernenden und Studierenden mit einer empathischen, kongruenten und wertschätzenden Grundhaltung und unterstützen ihre Entwicklung zu kompetenten, eigenständigen und verantwortungsbewussten Berufsfachpersonen. Wir schätzen ihre Anwesenheit und ihre Arbeitsleistung in unseren Teams und heissen sie willkommen. Mit unserem Engagement in der Berufsbildung verfolgen wir das Ziel, optimale Lernmöglichkeiten zu ermöglichen.

Antiwerte

  • Respektlosigkeit
    Wir vermeiden respektloses Verhalten gegenüber Lernenden und Studierenden. Konflikte tragen wir nicht vor den Patienten aus. Wir achten darauf, Kritik adressatengerecht und mit angepasster Wortwahl anzubringen.

Pflegeprozess elektronisch abgebildet

Mit dem Klinikinformationssystem (KISIM) steht uns ein Arbeitsinstrument zur Verfügung, das individuell vom Benutzer angepasst und im Spitalalltag eingesetzt wird. Durch die effiziente Datenübermittlung wird die interdisziplinäre Zusammenarbeit zum Wohl unserer Patienten erleichtert und verbessert.

Kontinuierlich konnten wir im interdisziplinären Team die elektronische Patientendokumentation auf unsere Bedürfnisse abstimmen und weiterentwickeln.

Im Bereich Pflege haben wir das KISIM so angepasst, dass der Pflegeprozess komplett abgebildet ist. Ebenfalls ist es uns möglich, die Austrittsplanung zentral im System zu dokumentieren. Dadurch haben die Pflege, die Ärzte und der Sozialdienst gleichzeitig Zugriff zu den neuesten Informationen.

Ihr Kontakt: Angela Reithmayer, Pflegeexpertin fmi, angela.reithmayer(at)spitalfmi.ch

 

 

 

Akutgeriatrische Station - Wenn der Mensch im Mittelpunkt steht

Wer kennt es nicht? Ein Sturz, eine kurze, heftige Fieberattacke und schon kommt ein älterer Mensch mit seinen Ressourcen ans Limit.

Durch einen längeren Aufenthalt von 2 bis 3 Wochen auf der akutgeriatrischen Station ermöglichen wir dem älteren Menschen eine längere Erholungsphase. Durch intensive, gezielte interdisziplinäre Massnahmen befähigen wir Betroffene, die eigenen körperlichen Ressourcen und Kräfte wieder aufzubauen oder zu stabilisieren.

Die Pflegenden der akutgeriatrischen Station sind in der Lage, die Ressourcen des einzelnen Patienten zu erkennen. Die Pflegefachpersonen sind gefordert, ältere Menschen flexibel, individuell und auch kreativ zu unterstützen und zu befähigen. Dies erfordert ein sehr hohes Fachwissen von den Betreuenden. Eine aktivierende Pflege ist ein wichtiger Teil der Therapie. Das Mobilisieren zu den Mahlzeiten, regelmässiges Gehtraining sowie der aktive Einbezug der Patienten in die Körperpflege  sind zentrale Aufgaben.

Das Ziel der Hospitalisation ist,  die Rückkehr des älteren Patienten in sein gewohntes soziales Umfeld zu ermöglichen und bei Bedarf eine individuelle Nachsorge zu organisieren.

Besonders im Alter kann der Mensch mit unserer Unterstützung rechnen!

Ihr Kontakt: Rita Schärli, Stationsleiterin Pflege Medizin, rita.schaerli(at)spitalfmi.ch

Mehr Patientennähe durch Leanmanagement

Viele Spitäler beschäftigen sich mit der Leanphilosophie – zu Recht. Auch die Spitäler fmi AG hat erkannt, dass mit dem Durchführen diverser Lean-Projekte Wertschöpfung erhöht und Verschwendung reduziert werden kann. In den Bereichen Notfall, Ambulatorium und Pflegestationen wurden interdisziplinäre Begehungen (Gembas) durchgeführt. Anhand der Erkenntnisse aus den Gembas konnten Verbesserungsmassnahmen eingeleitet werden. Auf den Pflegestationen wird beispielsweise sukzessive das Arbeiten mit Pflegewagen eingeführt. Auf der Pilotabteilung können bereits eine ruhigere Arbeitsatmosphäre, längere Präsenzzeiten der Pflege am Patientenbett und weniger Leerläufe festgestellt werden. Die Pflegenden arbeiten in Zonen und sind jeweils in Tandems aufgeteilt (dipl. Pflegefachperson und FaGe). Das neu eingeführte «Huddle-Board» gibt transparent Auskunft über die Einteilung der Arbeit, die Verantwortlichkeiten, die jeweilige Arbeitsauslastung innerhalb der Zonen mittels Ampelsystem, die Mitarbeiter- und die Patientenzufriedenheit,  News des Tages und gilt als Begegnungsort für Kurzrapporte des Teams.

Mobiler Pflegewagen: Die Resultate der Pilotabteilung ergaben: eine allgemein ruhigere Arbeitsatmosphäre, weniger Leerläufe, längere Präsenzzeiten der Pflege am Patientenbett und weniger Überstunden. Ab April 2017 werden alle Pflegestationen am Standort Interlaken mit Pflegewagen ausgerüstet sein.

Mit dem Führungsinstrument Huddle-Board können sich alle zeitnah über die Arbeitseinteilung, die jeweilige Arbeitsauslastung (mittels Ampelsystem), die Mitarbeiter und die Patientenzufriedenheit, allfällige Abweichungen vom Standard und wichtige Tagesnews informieren.

Für weitere Informationen wenden Sie sich an Flavia Lüthi-Ferrari, Leitung Pflege, Lean Health Trainerin/Kaizen Trainerin

flavia.luethi(at)spitalfmi.ch

 
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