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Urologie

Dr. med. Hanspeter Böss
Belegarzt
Facharzt FMH für Urologie und Chirurgie

Dr. med. Andrea Markus Blöchlinger
Belegarzt
Facharzt FMH für Urologie

Dr. med. Christopher Schultz
Belegarzt
Facharzt FMH für Urologie

Das Fachgebiet Urologie umfasst Erkrankungen der harnableitenden Organe sowohl bei Frauen als auch bei Männern (Niere, Harnleiter, Blase und Harnröhre) sowie Erkrankungen der männlichen Geschlechtsorgane (Prostata, Penis, Hoden).

Die chirurgische Entfernung der gutartig vergrösserten Prostata ("Männerkrankheit") ist die häufigste urologische Operation. Der Eingriff erfolgt meist über die Harnröhre unter Spiegelung mittels Lichtquelle und optischer Vorrichtung mit Video.

Lasertechnologie als Alternative

Als eines der wenigen Spitäler in der Schweiz wird im fmi-Spital Interlaken bei der Behandlung der gutartig vergrösserten Prostata erfolgreich modernste Lasertechnologie als Alternative angewendet. Der Laserstrahl wird über eine lange Quarzfaser vom Lasergerät an die Spitze des Instrumentes in der Harnröhre geleitet. Der Laser schneidet und vaporisiert (verdampft) gleichzeitig Prostatagewebe. Das gezielt abgetragene Gewebe kann anschliessend zur feingeweblichen Untersuchung eingeschickt werden.

Zurück bleibt eine äusserst dünne, verödete Gewebeschicht von nur 0,2 mm Dicke. Unter dieser Gewebeschicht bleibt das Gewebe vollständig verschont. In der dünnen verödeten Schicht sind die Blutgefässe im restlichen Prostatagewebe zuverlässig verschlossen. Damit kommt es auch mit blutverdünnenden Medikamenten kaum zu einer Blutung und der Kreislauf wird wenig belastet.
Da die Blutgefässe durch den Laser unmittelbar „verschweisst“ werden, kommt es kaum zur Einschwemmung von Spülwasser in den Kreislauf. Damit werden Verschiebungen im Salz- und Wasserhaushalt vermieden. Da die Wundfläche durch das Abtragen mit dem Laser praktisch blutfrei bleibt, muss der Katheter über die Harnröhre nur während einer Nacht liegen bleiben. Sofern das Wasserlösen in den folgenden 24 Stunden problemlos möglich ist, steht der Entlassung nach Hause am zweiten Tag nach der Operation nichts im Weg.

Bei stark vergrösserter Prostata muss man die herkömmliche Methode der Elektroschlingenabtragung anwenden. Bei einem Prostatavolumen >100 g ist die offene Operation über die Blase notwendig.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.urozentrum-beo.ch.

 
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