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Spital Interlaken
Institut für Anästhesie und Intensivmedizin
Sekretariat
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Anlässe
Mittwoch, 28. Juni 2017

Operations- und Anästhesievorbereitungen

Bei Spitaleintritt meldet sich der Patient am Empfang, dort wird ihm sein Zimmer zugewiesen. Natürlich teilen wir dem Patienten die geplante Zeit des Eingriffes rechtzeitig mit.

Vor einer Operation bitten wir, den Schmuck abzulegen, die Kontaktlinsen und die Zahnprothesen zu entfernen. Hörapparate  hingegen sind im Operationssaal erwünscht, damit wir uns mit dem Patient unterhalten können. Um den Sauerstoffgehalt im Körper während der Operation messen zu können, ist es wichtig, dass an jeder Hand mindestens ein Fingernagel ohne Nagellack ist.

Falls ein Vorbereitungsmedikament (Prämedikation) zur Entspannung vereinbart wurde, wird dies zirka 30 bis 60 Minuten vor der Operation verabreicht. Mit wenigen Schlucken Wasser darf dieses Medikament ausserhalb der Nüchternheitsregeln eingenommen werden.
Der Patient wird mit dem Bett in den Operationstrakt gefahren. Dort wird er von uns begrüsst und in einem eigens dafür eingerichteten Raum für die Anästhesie vorbereitet. Die obligatorische Überwachung (Monitoring) besteht aus einer EKG - Ableitung, der regelmässigen Messung des Blutdrucks und einer kontinuierlichen Sauerstoffmessung im Körper mittels Fingerclip. Bei Bedarf kann das Monitoring individuell auf die Bedürfnisse des Patienten erweitert und spezialisiert werden. Es wird ein Venenzugang gelegt, so können jederzeit Medikamente zur Entspannung und Schmerzlinderung verabreicht werden.

Die Dauer der Anästhesievorbereitung hängt von der Anästhesieart ab. Sind schliesslich alle Vorbereitungen abgeschlossen, beginnt die eigentliche Anästhesieeinleitung. Die Erinnerung an diese Vorbereitungsphase ist bei vielen Patienten nur gering. Das ist normal und hängt damit zusammen, dass der Patient bereits unter dem Einfluss von Beruhigungsmitteln steht.

 
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