Im Notfall: Telefon 144
spital frutigen: 033 672 26 26
spital interlaken: 033 826 25 00
radiologie gesundheitszentrum
meiringen: 033 972 32 14
 Tipps für den Notfall

Kontakt

spitäler fmi ag
spital frutigen
gynäkologie/geburtshilfe
sekretariat
telefon 033 672 24 03

Stillen

Wir haben die Unicef- Auszeichnung „Stillfreundliches Spital“ und unterstützen das Stillen weil Muttermilch

  • die unübertroffene Ernährung für das Kind während den ersten 6 Monaten ist
  • leicht verdaulich ist
  • sich in der Zusammensetzung stets der Entwicklung des Kindes anpasst
  • die beste Allergieprophylaxe ist
  • viele Abwehrstoffe gegen Krankheiten enthält
  • immer die gleiche, richtige Temperatur hat
  • immer dabei ist

und weil Stillen

  • den Körperkontakt und die Mutter-Kind- Beziehung fördert
  • das Kind auf seine ihm angepasste Art und Weise trinken und zunehmen lässt
  • Momente der Entspannung und Intimität für Mutter und Kind ermöglicht
  • dem Kind Sicherheit und Geborgenheit vermittelt
  • die Rückbildung der Gebärmutter fördert
  • umweltfreundlich und günstig ist

Es ist uns aber auch wichtig, dass die Eltern die Ernährung ihres Kindes frei bestimmen können. Die Kinder erhalten die Gelegenheit, sobald sie nach der Geburt bereit sind, an der Brust zu trinken. Sie bleiben nach der Geburt bei der Mutter und geniessen den Körperkontakt. Die erste Milch ist sehr wichtig, da sie viele Abwehrstoffe enthält.

Auch auf der Abteilung wird das 24h-Rooming-in gelebt. (Die Kinder dürfen aber für Ruhepausen abgegeben“ werden.)

Die Kinder werden nach Bedarf gestillt (das kann manchmal bis zu12x/24h der Fall sein).

Termingeborene, gesunde Kinder benötigen in den ersten Tagen keine Zusatznahrung zur Muttermilch, sofern sie so oft und so lange gestillt werden, wie sie möchten.

Die Muttermilch ist vom ersten Moment an passend für das Kind zusammengestellt. Falls die Eltern das Gefühl haben, ihr Kind brauche trotzdem noch etwas zusätzlich, bieten wir wenig Tee im Becherli an.

Damit es zu keiner Saugverwirrung des Kindes kommt, raten wir, wenn möglich die ersten 3 Wochen keinen Nuggi zu geben. Für Kinder mit einem grossen Saugbedürfnis und welche gut an der Brust trinken, haben wir Nuggis auf der Abteilung.

Oftmals klappt das Stillen nicht von Beginn an reibungslos. In dieser Zeit wird die Mutter durch das Pflegepersonal und wenn nötig durch die Stillberaterin entsprechend begleitet und unterstützt. Dasselbe gilt auch, wenn sie vom Kind getrennt sind. Bis sich das Stillen ganz eingespielt hat, kann es einige Wochen dauern.
Nach Austritt können sich die Eltern bei Stillproblemen auf der Wöchnerinnenabteilung des Spitals oder bei der Stillberaterin melden.

  • Telefonische Stillberatung
    Silvia Rüesch-Reber, dipl. Still- und Laktationsberatering IBCLC, Tel. 078 605 03 52

    Von der Grundversicherung der Krankenkassen werden drei Stillberatungen bezahlt.
  • Stillambulatorium
    Jeden Montag von 14.00 – 18.00 Uhr, Abteilung Geburtshilfe, Säuglingszimmer.

    Bitte vereinbaren Sie einen Termin unter der Telefonnummer 033 672 21 81.
 
TYPO3 Agentur