Im Notfall: Telefon 144
spital frutigen: 033 672 26 26
spital interlaken: 033 826 25 00
radiologie gesundheitszentrum
meiringen: 033 972 32 14
Tipps für den Notfall
Magnetresonanztomopgraphie (MRT/MRI)
Die Magnetresonanztomographie (MRT oder MRI), auch Kernspintomographie genannt, ist eine hochmoderne Entwicklung. Sie arbeitet ohne klassische Röntgenstrahlung und setzt den Menschen daher keiner Strahlenbelastung aus. Mit Hilfe eines starken Magnetfeldes und zusätzlichen Hochfrequenzschaltungen können auf komplexem Weg Bilder von extrem hoher Qualität errechnet werden. Die Patientin oder der Patient wird für die Untersuchung in einen kurzen Tunnel geschoben und "gescannt".
Der enorme Vorteil der Kernspintomographie besteht darin, dass sie gänzlich ohne Röntgenstrahlen arbeitet und der menschliche Körper in jeder nur denkbaren Ebene „eingelesen“ werden kann. Während bei der Computertomographie Querschnitte des Körpers als Bild sichtbar gemacht werden können, ist bei der Magnetresonanztomographie auch die Darstellung von Schräg- oder Längsschnitten möglich. Die Abbildung der Gefässe aller Körperregionen ist ebenfalls möglich. Selbst das schlagende Herz kann gut dargestellt werden. Durch die hohe Empfindlichkeit der Magnetresonanztomographie sind Veränderungen im Gehirn wesentlich früher und genauer sichtbar. Kleinste Entzündungsherde oder Schlaganfälle können bereits im allerfrühesten Stadium diagnostiziert werden.
Voraussetzung für eine einwandfreie Diagnostik ist, dass sich die Patienten während der Untersuchung vollkommen ruhig verhalten, da die hochtechnologische Methode empfindlich auf Bewegungen reagiert. Unruhige Patienten können nur eingeschränkt untersucht werden, da die Gefahr besteht, dass die Aufnahmen wie beim Fotografieren verwackeln.
