Im Notfall: Telefon 144
spital frutigen: 033 672 26 26
spital interlaken: 033 826 25 00
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 Tipps für den Notfall

Die spitäler fmi ag in Kürze

Im Jahr 1997 trafen sich die Direktoren der Spitäler Frutigen, Meiringen und Interlaken zu einem unverbindlichen Treffen zur Erörterung der zukünftigen Ausrichtung ihrer Spitäler. Als der Kanton Bern mit der „Einvernehmlichen Strukturanpassung“ (ESA99) neue Sparmassnahmen im bernischen Gesundheitswesen vorlegte und damit den Druck vor allem für die kleineren Spitäler spürbar erhöhte, trafen sich die Verantwortlichen der drei Spitäler im Juli 1998 in Spiez, um die neuen Vorgaben zu diskutieren. Das Ergebnis bildete die Grundlage für eine engere Zusammenarbeit, die in den folgenden Jahren schrittweise umgesetzt wurde.

Bereits am 2. März 1999 wurde eine einfache Gesellschaft mit dem Namen Spitäler FMI mit Sitz in Unterseen gegründet. Im Gesellschaftsvertrag verpflichteten sich die Spitäler zur Zusammenarbeit im Akutbereich – ohne die jeweiligen Pflegeheime. Gleichzeitig wurde aber kommuniziert, dass eine einfache Gesellschaft als juristische Form langfristig wohl nicht genügen konnte.

Nach rund anderthalb Jahren war klar, dass die Form der einfachen Gesellschaft für viele Geschäfte hinderlich war. Im Herbst 2000 begann deshalb ein aus Mitgliedern der Exekutivbehörden der drei Spitäler sowie den Direktoren zusammengesetzter Steuerungsausschuss mit der Planung der gemeinsamen Zukunft. Ziel war, für die drei Häuser eine angemessene Eigenständigkeit in einem starken Netzwerk zu finden und die Teile des Akutspitals in einer Betriebsgesellschaft zusammenzufassen.

Am 1. Januar 2003 nahm die Betriebsgesellschaft spitäler fmi ag mit Sitz in Unterseen ihre operative Tätigkeit auf. Die nicht zum Akutbereich gehörigen Teile der drei Krankenhäuser verblieben bei den bisherigen Trägerschaften.

Anfang 2007 gingen die fmi-Akutbetriebe – wie alle öffentlichen bernischen Spitäler – an den Kanton über.

Vom Akutspital zum Gesundheitszentrum

Aufgrund der vergleichsweise wenigen Patienten und damit zu geringer Fallzahlen sah sich die spitäler fmi ag Ende 2006 am Standort Meiringen mit der Situation konfrontiert, dass für das Rechnungsjahr 2007 gegenüber dem Vorjahr ca. 1 Mio. Franken für den Betrieb fehlten, weil mit der Kantonalisierung der öffentlichen bernischen Spitäler neu zweckgebundene Mittel für Investitionen reserviert bleiben. Vor der Einführung des Spitalversorgungsgesetzes konnten diese auch für die Finanzierung des Betriebsaufwands verwendet werden. Auf ein entsprechendes Gesuch hin lehnte die Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern die Bereitstellung zusätzlicher Mittel für die Aufrechterhaltung des Leistungsangebots in Meiringen ab. Sie bot aber Hand, ein Projekt zu finanzieren, das eine Umstrukturierung des Spitalstandorts Meiringen zu einem ambulanten und teilstationären Versorgungsstützpunkt vorsah, der zusammen mit dem Standort Interlaken die Versorgung der lokalen Bevölkerung ermöglicht.

Seit dem 1. Juli 2007 betreibt die spitäler fmi ag in Zusammenarbeit mit der Ärzteschaft Oberhasli im ehemaligen Akut-Spital in Meiringen ein Gesundheitszentrum. Die erste medizinische Versorgung wird heute mehrheitlich durch private Anbieter gewährleistet (Ärztezentrum Oberhasli AG, Praxisklinik Haslital). Als Eigentümerin des Gesundheitszentrums stellt die spitäler fmi ag dafür geeignete Räumlichkeiten mietweise zur Verfügung. Im Angebot der spitäler fmi ag verbleiben der 24-Stunden-Rettungsdienst, das Röntgen sowie Sprechstunden mit Fachspezialisten (bitte wenden Sie sich an Ihren Hausarzt).

 
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